(Nach-) Bericht der DJEM 2015

DJEM 2015

9 Tage Deutsche-Jugend-Einzelmeisterschaften gehören der Vergangenheit an.

9 Tage in den jedoch am ersten und letzten Tag keine Runde stattfand.

Die älteren SpielerInnen [U14(w)-U18(w)] mussten somit um ihre 9 Runden auszutragen an zwei Tagen doppelt ran, die jüngeren [U10(w)&U12(w)] für ihre 11 Runden, mussten sich gar durch vier Tage durchbeißen, an denen sie zwei oftmals sehr lange Partien ausfochten.

Mit 21 SpielerInnen in der U10(w)-U18(w), einem Spieler in der ODJM A (U25), sowie 4 SpielerInnen im KIKA-Turnier (U9) kamen wir in diesem Jahr auf 26 SpielerInnen und waren somit der „kleinste“ Landesverband. Doch wie heißt es so schön: „Klein aber fein“.

Die Spielerbilanz kann sich sehen lassen:  10 Platzierungen in der Top 10, darunter 5 Pokale.

U10 1. Platz Alexander Krastev Biebertaler Sfr. 9/11

U 10 2. Platz Richard Bethke SC Gelnhausen 8,5/11

U 12 2. Platz Oliver Stork SV Oberursel 8,5/11

U 18w 2. Platz Sonja Maria Bluhm SV Hofheim 6,5/9

ODJM A 1. Platz Hagen Poetsch SF Schöneck 8/9

Wie gratulieren allen SpielerInnen nochmals herzlich zu ihren Erfolgen.

Doch auch außerschachlich gab es einiges zu erleben, beginnen wir von Anfang an.

Die Anreise am Samstag erfolgt stressfrei durch landesintere Bändchenausgabe, bevor es zum Abendessen ging, traf man sich mit allen 48 Delegationsmitgliedern sowie anwesenden Eltern, welche sich die Eröffnungsfeier nicht entgehen lassen wollten zu einem ersten Infoaustausch.

Gestärkt durch das Abendessen wohnten wir der Eröffnungsfeier bei, hier machten unsere Fahnenträger eine gute Figur und anschließend war der erste Tag auch schon beendet.

Der Sonntag war für alle SpielerInnen aber auch die Trainer sehr schachlich gelagert, schließlich mussten ja 2 Runden durchkämpft werden. Am Abend powerten sich die größeren zusammen mit einigen Erwachsenen des Landesverbandes beim Indoor-Soccer aus. (Dies sollte in den nächsten Tagen ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung werden)

Während die älteren SpielerInnen am anderen Morgen länger schlafen durften, da sie erst Nachmittags ans Brett mussten, waren die Jüngeren bereits gefordert, denn auch am Montag mussten sie zweimal ran.

Nichtsdestotrotz wurde (fast jede) freie Minute an der Tischtennisplatte verbracht, an welcher sich vor allem die U10 die Woche über immer wieder lange zu beschäftigen wussten.

Am Dienstag hatten die Großen Doppelrunde, bei welcher vor allem Katharina Reinecke ihr Grenzen austestete. In der zweiten Partie des Tages spielte sie 6 Stunden 15 Minuten, dies war so lange, dass es auch kein Abendessen mehr gab, was Katharina eine Pizza in der Trattoria einbrachte.

Für die Jüngeren stand aber nicht etwa Erholung auf dem Plan, ihren freien Nachmittag verbrachten sie mit einer Wanderung zur Skisprung-Schanze und dem erklimmen der selbigen.

Der anschließend geplante Besuch der Minigolfanlage fiel ins Wasser, weshalb bis zum Regen der benachbarte Spielplatz ausgetestet wurde.

Am Mittwoch gingen wir für Hessen beim Soccer-Turnier der Landesverbände ins Rennen und schafften es bis ins Halbfinale, in welchem wir uns Württemberg geschlagen geben mussten. Abends  wurde „endlich“  die erste Runde Werwolf gespielt, nicht aber ohne sich danach nochmal körperlich beim Soccer zu verausgaben.

Donnerstag war es dann soweit, alle hatten nur vormittags eine Runde und der freie Nachmittag hielt einiges an Programm bereit, neben dem traditionellen Gruppenfoto durfte eine wichtige andere Tradition nicht fehlen: Das Eisessen. Hierbei wurde ordentlich geschlemmt.

Das Wetter meinte es gut mit uns, direkt nach dem letzten Regenschauer losgelaufen, konnten wir sowohl Eis als auch die Sommerrodelbahn bei Sonnenschein genießen. Die leergefegte Rodelbahn bot optimale Bedingungen um neue Bahnrekorde aufzustellen, das ein oder andere „Verkehrshindernis“ außer Acht gelassen.

Nach den üblichen Abendaktivitäten ging es ins Bett, um am anderen Morgen langsam aber sicher zum Endspurt an zu setzen.

Hier waren noch einmal starke Nerven gefordert, nicht nur von den SpielerInnen…

Durch die guten Platzierungen der SpielerInnen waren immer mindestens 6 Partien per verzögerter Live-Übertragung im Internet zu verfolgen (insofern der Server mithalten konnte). Dies ersparte dem ein oder andern den Gang in den Turniersaal.

Nach Beenden der letzten Runde konnte bei der Siegerehrung gleich mehrfach gejubelt werden.

Bei der U 10 (3 Spieler  in der Top 10) blieben wir gar die ganze Zeit stehen.

Im Anschluss gab es eine große Runde Werwolf, auf die man sich, so ganz ohne anstehende Partien und Vorbereitung voll einlassen konnte.

Doch auch eine DJEM geht irgendwann zu Ende, daher verabschiedete man sich nach einem letzten gemeinsamen Frühstück, welches man genau wie die andern Mahlzeiten der Woche am „Hessen-Tisch“ zu sich nahm und trat den Weg nach Hause an.

Wir bedanken uns bei allen SpielerInnen, Trainer und Mitgereisten für eine schöne Zeit, viel Nervenstäke, Durchhaltevermögen, den ein oder anderen schlechten Witz, Rücksichtnahme und Zusammenhalt den anderen Delegationsmitgliedern gegenüber.

Bis zum nächsten Mal

Simon Martin Claus        und        Viktoria Hauk

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