Bericht aus hessischer
Sicht zur Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend am ersten Märzwochenende
in Berlin
Am ersten Märzwochenende fand die Jugendversammlung der
Deutschen Schachjugend in Berlin wieder in Präsenz statt. Die HSJ schickte mit
Simon Claus und Friederike Tampe ihre beiden Vorsitzenden, sowie die neue
Jugendsprecherin Jelena Schwegler als Delegierte nach Berlin. Weitere Hessen
vor Ort waren Viktoria Haus als Kassenprüferin, sowie Stefanie Schneider, Tom
Werner und Jens Koller als Kandidaten für den DSJ-Vorstand.
Nach den schwierigen Jugendversammlungen der letzten beiden
Jahre war die Hoffnung da, dass es diesmal wieder etwas sachlicher zugehen
könnte, nicht zuletzt dank der Führungsstärke des neuen Vorsitzenden Niklas
Rickmann. Erfreulich war weiterhin, dass alle Landesschachjugenden mit
Delegierten vor Ort waren.
Im Rahmen der Berichte war festzustellen, dass es nach dem
Kassenprüfbericht im letzten Jahr zu Verbesserungen im Finanzwesen der DSJ
gekommen ist, auch wenn es nach wie vor noch Optimierungsbedarf bei den
Finanzen und im Bereich Compliance gibt.
Am Samstagnachmittag wurde zahlreiche Projekte vorgestellt,
die die DSJ in diesem Jahr umsetzen möchte. Vieles wird in Hoffnung auf eine
positive Pandemieentwicklung geplant. Für viele Delegierte völlig überraschend
brachte die DSJ unter diesem TOP ein sehr brisantes Thema auf die Tagesordnung,
eine mögliche Weiterbeschäftigung des ehemaligen Geschäftsführers und
derzeitigen Beraters über die im Kompromiss mit dem DSB vereinbarte Zeit über
den 31.7.22 hinaus. Daraufhin glühten zahlreiche Handys heiß und eine
kontroverse Diskussion folgte. Die Diskussion und das eingeholte Meinungsbild
sollte bei der DSJ hoffentlich dazu führen, dass diese Idee ganz schnell
verworfen wird und die Tätigkeit des Beraters bei der DSJ am 31.07.22 endgültig
und vollständig endet.
In Bezug auf einen geplanten 4-Jahresvertrag für die
DEM-Vergabe konnten nur zwei Angebote von bekannten Unterkünften vorgelegt
werden. Die vorgetragene eindeutige Präferenz für Willingen ist sicher
berechtigt, auch wenn es sicher noch Alternativen dazu in Deutschland gibt.
Vor dem Abendprogramm wurden noch ausscheidende
Vorstandsmitglieder vom DSJ-Vorstand geehrt.
Am Sonntagvormittag standen dann mit den Wahlen, den
Anträgen und dem Etat sehr wichtige Tagesordnungspunkte auf dem Programm. Am
spannendsten waren die Wahlen um die beiden stellvertretenden Vorsitzenden, für
die es drei Kandidaten gab. Am Ende setzten sich die beiden
Schleswig-Holsteiner Kandidaten gegen Olaf Sill aus Berlin durch. Man darf
gespannt sein, wie sie sich in der DSJ einbringen werden. Die weiteren Wahlen
liefen mehr oder minder nach Plan, lediglich bei den KassenprüferInnen gab es
Kampfkandidaturen. Alle hessischen Kandidatinnen und Kandidaten wurden gemäß
Ihrer Kandidatur gewählt. Eine große Aufgabe wartet auf den mehr oder minder
kurzfristig angetretenen neuen Beauftragten für Compliance aus Baden.
Die vorliegenden Anträge konnten anschließend zügig
abgearbeitet werden, während die Vorstellung des Etats und die Finanzsituation der
DSJ vom Finanzreferent Rainer Niermann erfreulicherweise ausführlicher
dargestellt wurde. Weniger erfreulich war allerdings, dass mehrere junge
Delegierte aufgrund von Schlafmangel am Sonntag nur noch bedingt der
Versammlung folgten.
Insgesamt ist die DSJ auf einem guten Weg nach schwierigen
Zeiten, den der neue Vorstand hoffentlich weiter in die richtige Richtung
treibt.
gez. Simon M. Claus, 1. Vorsitzender der HSJ
Stellungnahme HSJ Vorstand vor der JV:Am ersten Märzwochenende ist es wieder soweit und die alljährliche Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend e.V. steht an, wo ein Großteil des Vorstands neugewählt werden wird. Wir als Hessen freuen uns besonders darauf, dass sich zwei aus unseren Reihen entschlossen haben für den Vorstand zu kandidieren: Steffi Schneider (HSJ-Vorstand) als Mädchenschachreferentin und Tom Werner (VSG 1880 Offenbach) als Jugendsprecher! Wir wünschen beiden viel Erfolg und stehen geschlossen hinter ihnen!
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